Wm Ball 2010 Jabulani

Faszination Jabulani

Veröffentlicht am

Faszination Jabulani

 

Der Jabulani ist einer der kontroversesten Fußbälle aller Zeiten. Übersetzt bedeutet Jabulani so viel wie "sich freuen" oder "übermittle Freude und Glück". Die Freistoßspezialisten unter euch freuen sich bestimmt, wenn sie diesen Ball bespielen dürfen. Torhüter hingegen hassen ihn regelrecht.

Fabio Capello, ehemaliger Nationaltrainer Englands gehört zur zweiten Gruppe. "Dieser Ball ist der schlechteste, den ich je in meinem Leben gesehen habe". Mario Gomez ist da ganz anderer Meinung, was den Jabulani betrifft. "Er ist zwar ein bisschen härter. Das tut zwar ein bisschen weh, aber dafür geht er richtig ab, wenn man ihn richtig trifft", urteilt der neue Stürmer vom VFL Wolfsburg. Damit sind natürlich die Flugeigenschaften gemeint.

 

 

Der Matchball der Wm 2010

 

Die Weltmeisterschaft in Südafrika war vieles, aber bestimmt nicht langweilig. Dafür war unter anderem auch der Ball verantwortlich. Hergestellt wurde er vom fränkischen Unternehmen Adidas.

Die Elf Farben des Jabulanis stehen dabei für verschiedene Dinge. Die 11 Spieler einer Fußballmannschaft, die elf verschiedenen Sprachen und die 11 Gemeinden Südafrikas.

Im Finale gab es dann einen neuen Anstrich und einen neuen Namen. Die Dreiecke wurden vergoldet und der Finalball wurde Jo'bulani genannt.

Jabulani Final Version: "Jo'bulani

 

 

Aufbau des Jabulani

 

Der Wm Ball besteht nur aus acht verschiedenen Panels. Diese sind thermisch miteinander verschweißt. Dadurch wurde er 2010 zum damals rundesten Fußball. Mittlerweile ist er in dieser Kategorie mehrfach überholt worden. Zudem entwickelte Adidas ein neuartiges Ballprofil, namens „Grip ’n Groove“.

Die Herstellung an sich fand in China statt. Dabei wurde das, für Matchbälle gebräuchliche, Polyurethan verwendet.

 

In diesem Video kannst du dir ansehen, wie der Jabulani aufgebaut ist und hergestellt wird:

 

 

Das Flattermonster Jabulani

Dass dieser Fußball nicht normal ist, wird den meisten klar sein. Der Flattereffekt kommt vor allem durch die niedrige Panelanzahl und die Verarbeitungstechnik zu Stande. Zur Legende ist er auch geworden, weil Südafrika besondere Bedingungen aufweist. Johannesburg etwas liegt 1700 über dem Meeresspiegel. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Ball dadurch bis zu 5 % schneller fliegt, als auf Meereshöhe.

Wie du einen Flatterball schießen kannst und warum ein Ball überhaupt flattert, findest du hier heraus!

 

 

Preisgestaltung

 

Wer sich 2010 einen Jabulani zulegen wollte, zahlte zwischen 70 und 120 Euro. Heutzutage zahlst du 300 Euro. Der Jo'bulani kostet aufgrund seiner Seltenheit sogar bis zu 500 Euro.

 

Den Jabulani kaufen

Wenn du dir unbedingt einen Jabulani kaufen möchtest hast du drei Möglichkeiten:

 

1. Du kaufst ihn über Amazon

 

      • teuer

 

      • garantiert offizieller Matchball
      • neu und unbespielt

2. Privater Kauf (z.B. E-Bay-Kleinanzeigen; Privatpersonen)

 

      • keine Garantie
      • keine neuwertigen Fußbälle

 

      • Preis

Folgemodelle kaufen

 

Bei der letzten Methode geht es nicht um den Jabulani selbst, sondern um Nachfolger des Wm-Balls. Beispiele dafür sind:

 

  1. Torfabrik 1
  2. Europa League Matchball 2010-2011

 

  • Folgemodelle flattern nur fast so stark
  • preislich trotzdem teuer

 

  • Mehr Angebot

 

 

Die Zukunft - keine Flatterbälle mehr?

Die Fußbälle werden mittlerweile jedes Jahr so weiterentwickelt, dass der Ball stabiler wird. Dadurch wird es tendenziell schwerer den Fußball zum Flattern zu bringen. Wer also Flatterbälle schießen möchte, sollte sich über Matchbälle aus dem Jahr 2006-2011 informieren. Dennoch ist es auch mit den neuesten Modellen möglich die charakteristische Flugbahn hinzubekommen.

 

 

 

 

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, freut uns das sehr. Teile ihn doch mit deinen Freunden auf den sozialen Netzwerken!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.